Berichte

Presseberichte

Original

Caesar in Gold für Neuburger
(TIPS)

Ulrichsberg. Schon zum vierten Mal wurde Neuburger mit einem Caesar, dem jährlich verliehenen Werbe- und Kommunikationspreis der Wirtschaftskammer Oberösterreich, ausgezeichnet. Rund 1.000 Gäste aus Wirtschaft und Medien fieberten im Oktober bei der Caesar-Gala in der Linzer Tabakfabrik der Verleihung der Caesaren entgegen. 257 Arbeiten wurden eingereicht, 43 nominiert und 11 davon mit einer der begehrten Trophäen geehrt. Neuburger wurde in der Kategorie „PR-Publikation“ für das über 100 Seiten starke Markenmagazin „Das Original“ mit einem Caesar prämiert. Die kompetent besetze Fachjury begründete ihre Entscheidung mit den Worten: „Wer sich mit Gucci und Prada vergleicht, hat auch das Niveau den Caesar zu gewinnen.“ Schon zuvor wurde Neuburger mit dem Original-Magazin bei einigen nationalen und internationalen Kreativwettbewerben ausgezeichnet.
 

„Für uns ist es ein großer Erfolg und auch eine gewisse Bestätigung, wenn unser Magazin, das die Kernwerte unserer Marke und unseres Unternehmens transportiert, bei Wettbewerben so gut abschneidet,“ erklärt Hermann Neuburger. Denn der außergewöhnlich hohe Qualitätsanspruch von Neuburger beschränkt sich nicht bloß auf das Produkt – also den Neuburger – selbst, sondern wird auch in der Werbung gelebt. Und dieser konsequenten Einstellung verdankt der Neuburger seinen Erfolg als Marke und Produkt.

 

KULINARIK

Das Original von Neuburger
(kleine zeitung)

Originale haben es schwer. Fälschungen kratzen an Image und Ruf von Marken. Und hinterlassen Spuren. Es scheint, als ob das Originale an Bedeutung verliert. Nicht so bei Neuburger. Hier wird dem Original ein über 100 Seiten starkes Magazin gewidmet. Natürlich auch mit neuen Rezepten. Für Neuburger ist die Besinnung auf das Echte, auf Qualität und Handwerk heute wichtiger denn je. Das neue Neuburger Magazin ist daher ein Plädoyer für das Echte, das Unverfälschte. Was macht das Original-Aroma einer Tomate aus? Ist Fleisch ein Bestandteil unserer Original-Ernährung? Und wie schmecken Original-Rezepte mit Neuburger? Antworten auf diese Fragen finden Sie im neuen Neuburger Magazin.

 

OÖ-Werbepreis: Sagen Sie niemals, man kann nur einmal gewinnen

Hattrick für Neuburger beim OÖ-Werbepreis

Bereits zum dritten Mal gewinnt Neuburger einen Caeser, den begehrten Werbepreis der Wirtschaftskammer Oberösterreich, der jährlich an die besten Werbeleistungen vergeben wird.
(TIPS)

Diesmal hat Neuburger den Caesar für das Magazin „Luxus für alle“ verliehen bekommen. „Es ist für uns eine wichtige Bestätigung, wenn eine kompetente Fachjury unsere Werbung auszeichnet,“ erklärt Hermann Neuburger. Auf nationaler Ebene hat Neuburger 2008 eine weitere bedeutende Auszeichnung erhalten. Der TV-Spot „Neuburger-Kopierer“ hat unter allen 380 TV-Spots, die 2007 im ORF neu angelaufen sind eine Top Ten Platzierung in Sachen Werbewirkung erreicht. Der Preis wurde vom international renommierten Marktforschungs-Institut Gallup verliehen. Das unterstreicht, dass die Neuburger Kampagne nicht nur kreativ erfolgreich ist, sondern bei den Konsumenten auch einen starken Eindruck hinterlässt.
 

Der Anti-Leberkäse

Marketing. Wie es dem Fleischer Hermann Neuburger gelang, mit einer pfiffigen Werbestrategie eine prägnante Marke zu kreieren - und einen ländlichen Betrieb in ein modernes Unternehmen zu verwandeln.
(Profil)

Die Ästhetik des Kundenmagazins erinnert an jene eines Designerlabels. Die Bilder der Kampagne vermitteln kühle Eleganz. Die Musik der Werbespots stammt vom Wiener Szene-DJ Richard Dorfmeister. Und auf der Homepage des Unternehmens finden sich Fotos einer Fabrik, die durchaus Computerchips herstellen könnte. Nichts an der öffentlichen Präsentation scheint auf den ersten Blick zur tatsächlich beworbenen Branche zu passen – der Welt der Wurst- und Fleischproduktion. Vor allem der Slogan, seit langem regelmäßig in TV-Spots zu sehen, ist nicht gerade typisch für die Produktgruppe: „Sagen Sie niemals Leberkäse zu ihm.“ Doch exakt dafür wurde die Neuburger Holding GmbH 2001 für den Staatspreis für Werbung nominiert und in der Kategorie Verbrauchsgüter ausgezeichnet. Die Vermarktungsagentur Agrar Markt Austria verlieh dem Unternehmen den goldenen „Lukullus“ für Innovation. Die Begründung dafür lautete, es sei gelungen, „aus dem österreichischen Traditionsprodukt Leberkäse ein neues und herausragendes Markenprodukt zu schaffen“.
 

Neupositionierung. Hermann Neuburger leitet das Unternehmen und ist auch Erfinder der Vermarktungs-strategie. Am Anfang dieser Entwicklung stand ein Familienbetrieb, eine kleine Fleischerei im ober-österreichischen Ulrichsberg. Das Neuburger-Rezept stammt von Hermann Neuburgers Vater und wurde im Jahr 1948 entwickelt, als man zum Neuburger noch Leberkäse sagen durfte. Ende der siebziger Jahre stand der Sohn vor der Entscheidung, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Die Zukunft sah der gelernte Fleischer jedoch nicht in einem kleinen Betrieb am Land. Statt dessen dachte er bereits damals daran, ein österreichweit positionierbares Markenprodukt zu kreieren.
 

1980, als der Neuburger etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes der Fleischerei ausmachte, war das Konzept fertig. Bis zur Pension des Vaters 1986 experimentierte Hermann Neuburger neben dem regulären Geschäft mit dem angestrebten Vertriebskonzept: Zunächst galt es, Kaufleute aus den Nachbargemeinden zu überzeugen, dann die Einkäufer von Lebensmittelketten in der Umgebung. Schließlich folgte der Schritt nach Linz und auf den gesamten oberösterreichischen Markt. Ende 1985 stellte Hermann Neuburger die Produktion aller anderen Wurstwaren ein, verpachtete das Detailgeschäft und setzte ganz auf den Vertrieb des Einzelproduktes Neuburger. 1990 startete die erste oberösterreichweite Werbekampagne, seit 1996 wird der Neuburger in ganz Österreich vertrieben. Anfangs wurde im erweiterten elterlichen Betrieb produziert, 1997 übersiedelte die Produktion in eine neue Fabrik am Rand von Ulrichsberg.
 

Die Grundzüge der Werbekampagne waren von Anfang an Teil des Konzepts. Die Vorgabe lautete: „Der Neuburger ist ein hochwertiges, modernes Produkt. Diese hohe Qualität sollte sich auch in der äußeren Erscheinungsform widerspiegeln und das Produkt aus dem traditionellen Umfeld herausheben.“ Umzusetzen hatte dies Wolfgang Koeppel. Seit Beginn der neunziger Jahre arbeitet er mit Hermann Neuburger zusammen - zuerst als Geschäftsführer der Linzer Werbeagentur Haslinger, Keck, seit Sommer 2003 im Rahmen seiner eigenen Agentur. Die Formulierung des Slogans selbst stammt von der Texterin Patsy Koeppel-Haslinger - und ist gewissermaßen das Resultat einer Zwickmühle. Vergleichende, wertende Werbung ist in Österreich nicht erlaubt, das Thema Leberkäse und die Abgrenzung zu dieser Produktgruppe waren jedoch von Anfang an ein zentrales Thema bei der Entwicklung der Neuburger-Kampagne.
 

Tatsächlich unterscheidet sich der Neuburger nicht nur laut Werbeslogan vom Leberkäse. Laut Österreichischem Lebensmittelbuch fällt er nicht unter Leberkäse, sondern in die höchste Qualitätsklasse der so genannten Brühwürste. Er enthält kein tiefgefrorenes und ausschließlich österreichisches Fleisch und, im Gegensatz zum Leberkäse, kein Mehl. Als Wurstware fällt er in die Kategorie der sogenannten „Fantasiebezeichnungen“. „Hermann Neuburger hat sich härtere Grenzen gesetzt, als es das Lebensmittelbuch verlangt“, konstatiert Reinhard Kainz, Geschäftsführer der Bundesinnung der Fleischer. Einen bloßen Marketinggag sieht er hinter der Strategie von Neuburger nicht: „Eine gute Werbelinie allein reicht nicht, um sich auf dem Markt zu positionieren.“ Hersteller wie Werber sind jedenfalls überzeugt, dass das Produkt der öffentlichen Präsentation gerecht wird. Und obwohl es im Verkauf deutlich mehr als konventioneller Leberkäse kostet, haben andere Wursthersteller - statt auf Preiswettbewerb zu setzen - den Neuburger mittlerweile als Handelsware in ihre Produktpalette aufgenommen.
 

Aktive Nachfrage. „Es ist uns wichtig, regionale österreichische Qualitätsprodukte im Sortiment zu haben“, sagt etwa Nicole Berkmann, Leiterin der Abteilung Konzerninformation und Öffentlichkeitsarbeit der Lebensmittelkette Spar, welche auch eine eigene Wurstproduktion betreibt. Darüber hinaus, so Berkmann, habe die „aktive Nachfrage“ von Kunden zur Entscheidung beigetragen, den Neuburger ins Sortiment aufzunehmen. Selbst Wursterzeuger wie Michael Trünkel wollen den Neuburger nicht als Konkurrenz sehen: „Der Neuburger ist ein völlig anderes, qualitativ hochwertiges Produkt mit einer guten Marketingstrategie“, meint Trünkel. Den Aufwand, den Neuburger zur Positionierung der Marke betreibt, schätzt Trünkel freilich als „relativ hoch“ ein. „Neuburger ist es gelungen“, befindet Kainz, „sich in einem Bereich konsequent als eigenständige Marke zu positionieren, in dem es sonst so gut wie keine Marken gibt.“ Neuburger habe damit etwas sehr branchenunübliches getan: „Er hat das Vollsortiment aufgegeben und sich darauf konzentriert, ein einzelnes Produkt weiter zu entwickeln. Die meisten Fleischer produzieren an die 150 verschiedene Produkte.“
 

Anfangs freilich wurde das unkonventionell beworbene Produkt in der Fleischerbranche nicht ganz so begeistert aufgenommen. Über den Wettbewerbsschutzverband langte 1992 bei Neuburger eine Klagsdrohung wegen gesundheitsbezogener Werbung ein - just von Branchenvertretern initiiert, wie Neuburger später zugetragen wurde. In einer damaligen Werbekampagne hatte Neuburger verlautbart, dass sein Produkt für Allergiker besonders verträglich sei, da es keine Milch und kein Mehl enthalte. Die Kampagne wurde schließlich eingestellt, von der Klage wurde abgesehen. Die Klagsdrohung bezeichnet Hermann Neuburger heute als „Erfahrung, aus der wir gelernt haben. Den aktuellen Slogan haben wir von Rechtsanwälten prüfen lassen, bevor die Kampagne gestartet wurde.“
 

Plagiatoren. Freilich musste auch er bereits juristisch aktiv werden. Denn das Unternehmen hatte beispielsweise mit Nachahmern zu schaffen, die ihre Produkte unter Fantasienamen zu vertreiben begannen und wohl auf den Faktor der Verwechslung setzten. Einige verkauften Kunden, die dezidiert Neuburger verlangten, einfach ihre eigenen Produkte. Der Markenschutz und der Kampf gegen unlauteren Wettbewerb beschäftigte Neuburgers Rechtsanwälte von 1985 an immerhin einige Jahre lang. Heute gehören derlei Querelen der Vergangenheit an. Neuburgers mittelfristiges Ziel ist es nun, die Positionierung seiner Marke am Österreichischen Markt auszubauen und zu stabilisieren. In der Fabrik sind derzeit 65 Mitarbeiter beschäftigt, die Arbeitszeiten sind flexibel und richten sich nach der Menge der Tagesproduktion. Denn es wird nicht auf Vorrat produziert, sondern immer nur so viel, wie bestellt wurde. Den bisher erreichten Erfolg erklärt Neuburger mit „grenzenloser Begeisterung für das eigene Produkt, Konsequenz und Selbstvertrauen“. Die Frage, ob er von Beginn an überzeugt war, dass sein Konzept aufgehen würde, beantwortet er mit einem schlichten „ja“.

 

Frühstücks-Gewohnheit

Die Fachzeitschrift Regal führte eine Market-Umfrage zu den Frühstücks-Gewohnheiten der Österreicher durch und Neuburger belegte den 1. Platz.
(Regal )

Hermann Neuburger: "Wir freuen uns natürlich sehr über die hervorragende Platzierung unserer Marke bei der Market-Umfrage über die Frühstücksgewohnheiten. Aus vielen Kundenkontakten wissen wir schon länger, dass der Neuburger sehr gerne zu dieser Mahlzeit genossen wird. Durch das sensible Geschmacksempfinden am Beginn des Tages bevorzugen die Konsumenten zum Frühstück noch mehr als sonst geschmacklich und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel wie den Neuburger. Die Fokussierung auf ein hervorragendes Produkt, kompromissloses Qualitätsdenken und eine mutige Kommunikationsstrategie haben es ermöglicht, den Neuburger in Österreich als Markenartikel zu etablieren."


Staatspreis

Neuburger: Erfolgreich zum Staatspreis für Werbung
(OÖNachrichten )

Der Staatspreis für Werbung hat das Ziel, durch Prämierung beispielhafter Werbekampagnen, Maßstäbe für Qualitätswerbung zu setzen. In diesem Jahr wurde die Kampagne für Neuburger in der Kategorie Verbrauchsgüter zum Sieger gekürt und damit zum Staatspreis nominiert. Übrigens als einzige Kampagne aus den Bundesländern. In ihrer Argumentation für die Juryentscheidung hat die Motivforscherin Dr. Helene Karmasin die hohe emotionale Qualität und die psychologische Prägnanz des Slogans "Sagen Sie niemals Leberkäse zu ihm" angeführt. Zusätzlich hat fasziniert, wie konsequent Neuburger in Markenwerbung investiert und damit erfolgreich ist. Die Preisverleihung fand im Raiffeisenhaus in Wien statt. Die Verleihung hat Minister Dr. Martin Bartenstein vorgenommen.


Mühlviertler-Technik

Ein alter Mühlviertler Witz geht so: Zwei Mühlviertler sitzen im Wirtshaus und versuchen vergeblich, ihre Suppe nachzusalzen, weil der Salzstreuer verklebt ist.
(Profil)

Am Nebentisch versucht ein Linzer dasselbe, greift zu einem Zahnstocher und durchbohrt die Streulöcher. Was den beiden Mühlviertlern das staunende Zugeständnis abringt: Technisch sind sie uns überlegen, die Linzer. Wer sich heute, von Linz kommend, dem Ort Ulrichsberg im hohen Norden Oberösterreichs nähert, sieht schon von weitem, dass sich die Zeiten geändert haben. Hermann Neuburgers Fertigungshalle sieht eher aus wie ein Forschungslabor der NASA als wie ein Fleischverarbeitungsbetrieb. Man betritt das Innere, als wäre es eine Quarantänestation, durch Hygieneschleusen. Hier, an der hermetisch abgeriegelten Grenze zwischen metzgerischer Innen- und agrarischer Außenwelt, hat sich der Ex-Dorffleischhauer lange vor der derzeitigen Fleischkrise einen Traum erfüllt: Er wollte beweisen, dass moderne Fleischverarbeitung die Summe aus High-Tech und Handwerk, Öko-Verantwortung und kompromissloser Qualität ist.
 

Als Objekt dieser Begierde hat sich Neuburger auf ein Produkt konzentriert, und wer sagt, es handle sich dabei um Leberkäse, der erntet ein fast feindseliges Blitzen in den sonst gutmütigen Augen des Mühlviertlers. Ich habe nicht mein ganzes Leben lang versucht, jeden ordinären Wurstgeschmack aus meinem Produkt zu entfernen, damit man es jetzt als Leberkäse bezeichnet, sagt Neuburger über seinen Neuburger, der sich von der Konkurrenz durch die Frische der Rohstoffe (kein Tiefkühlfleisch), die Handarbeit bei der Herstellung, die strengen Qualitätskontrollen (ausschließlich AMA-geprüfte Ware und eigene BSE-Tests), den logischerweise höheren Preis sowie die Tatsache unterscheidet, dass täglich nur genau so viel produziert wird, wie der Handel bestellt.
 

Das wahre Erfolgsgeheimnis des Neuburgers ist allerdings sein Geschmack, den Hermann Neuburger immer wieder von Spitzenköchen überprüfen lässt. Der Neuburger gehört nicht einfach in die Semmel, sondern er ist eine Zutat für die feine Küche, ist Hermann Neuburger überzeugt und verweist auf das geheime Rezept im Tresor, von dem jeder Mitarbeiter nur die für ihn wichtigen Teile kennt. Das große Ganze hat nur Neuburger-Schöpfer Hermann Neuburger im Blickfeld. Von seinem Cockpit aus sieht er jedes noch so winzige Detail, nur sicher keinen Leberkäse.
 

Neuburger hat den Goldenen Lukullus 2000 für Innovation erhalten. Für die Idee aus dem Österreichischen Traditionsprodukt Leberkäse ein neues und herausragendes Markenprodukt zu schaffen: den Neuburger.