NEUBURGER MACHT SÜCHTIG

NEUBURGER MACHT SÜCHTIG

Leaf to Root

Der neue kulinarische Trend heißt „Leaf to Root“ – oder, um es salopper und umgangssprachlich auszudrücken: mit Butz und Stingel. Denn „Leaf to Root“ bedeutet übersetzt nichts anderes als „vom Blatt bis zur Wurzel“ und bezeichnet somit Obst oder Gemüse in seiner Gesamtheit. Gemeint ist damit gleichzeitig die komplette Verwertung in der Küche.

 

 

JOHANN REISINGER, Haubenkoch der radikal natürlichen Küche, hat die „Leaf to Root“-Rezepte für Neuburger kreiert.

 

 

  

 

 In den letzten beiden Jahren haben „Leaf to Root“-Kochbücher für Furore gesorgt. Sowohl in Amerika als auch in Deutschland und der Schweiz haben sich Köchinnen und Köche über dieses Thema ausgelassen und bieten in ihrer Literatur jede Menge Rezepte dazu an. Der österreichische Haubenkoch Johann Reisinger, Verfechter seiner radikal natürlichen Küche, gehört auch zu den Pionieren dieser Bewegung. Er ist kein „Nachkocher“, sondern ein Vordenker. Sein Spezialwissen teilt er bereitwillig mit all jenen, die sich dafür interessieren und wir geben es an dieser Stelle auch gerne an Sie weiter. Egal ob Gemüse, Obst, Blumen, Kräuter, Fleisch oder Fisch, immer entstammen seine Rezepte der Idee der ganzheitlichen Verwertung eines Lebensmittels.

 

 

Neuburger mit jungem Kohlrabi  zum Rezept

 

 

Neuburger mit Löwenzahn  zum Rezept

 

 

Neuburger mit Radieschen  zum Rezept

 

 

 

Neuburger mit grünem Knoblauch  zum Rezept

 

 

 

ALTES WISSEN IST WERTVOLL

   

 

Früher war es ganz normal, auch das Grün einer Karotte zu verwerten. Heute haben wir meist gar keine Ahnung mehr, welche Pflanzenteile essbar sind und welche nicht. Die Kohlrabi- oder Fenchelknolle, das Kürbisfleisch, das Weiße von Frühlingszwiebeln – all das ist köstlich, wird aber auch begleitet von Wurzeln, Trieben, Blättern. Und die haben ganz verschiedene, meist völlig unbekannte Geschmackskomponenten. In unseren „Leaf to Root“-Rezepten werden die verpönten Gemüseteile und ihre Aromen harmonisch mit dem Neuburger kombiniert.

 

 

 

 

 

NEUE GESCHMACKSWELTEN

   

 

Von zartbitter über zitronig, von Heu- über Nussaromen und noch viel mehr reicht die Geschmacksvielfalt der unterschiedlichen Gemüseteile. Manches schmeckt intensiver, konzentrierter als das Hauptstück, wie zum Beispiel die jungen Blätter und Triebe eines Kohlrabi. Anderes wiederum liefert wunderbare Begleitakkorde, die ergänzend die Sinne beleben. Entsaftet und leicht gewürzt gibt der tiefgrüne Saft vom Karottengrün nicht nur einen herrlichen, dunkelgrünen Akzent am Teller ab. Vielmehr steuert er einen neuen geschmacklichen Kick bei: Innerhalb von Sekunden befindet man sich beim Verkosten inmitten einer blühenden Sommerwiese. Heu und frisches Gras sind die Hauptkomponenten, die die Süße von im eigenen Saft geschmorten Karotten unglaublich ergänzen. Werden die Karottenschalen zusätzlich angebraten, karamellisiert und mit Karottensaft zu einem Sud verkocht, wird dieses Gericht zum Genussfest.

 

 

 

 Neuburger mit Bio-Tulpenblättern  zum Rezept

 

 

DAS ERSTE TULPENBLÜTEN-REZEPT

 

Alljährlich blühen sie in Vorgärten und auf Balkonen: Tulpen in allen nur erdenklichen Farben. Dass aber auch sie gegessen werden können – wussten Sie das?
Dachten Sie bis heute auch, dass Tulpen giftig seien? Nur bevor Johann Reisinger uns mit seinem Neuburger „Bio-Tulpenblüten-Rezept“ versorgt hat. Tulpenblätter sind genauso genießbar wie Tulpenzwiebeln. Das Wichtigste daran ist, dass man weiß, woher sie stammen. Hat man nicht die Gelegenheit, Tulpen aus biologischem Anbau zu kaufen, dann sollte man sie zumindest aus dem eigenen Garten oder dem Topf auf dem Balkon verwenden. Natürlich auch nur dann, wenn man nicht zu Spritzmitteln gegriffen hat.

  

Neben den Neuburger „Leaf to Root“-Rezepten hier einige Tipps, wie sich vermeintliche Gemüsereste köstlich zubereiten lassen.

 

  

RADIESCHENBLÄTTER-SALAT

   

Aus Radieschenblättern lässt sich ein feiner Salat zubereiten. Die zarten Blätter in feine Streifen schneiden und mit Weintrauben-Balsamessig etwas marinieren - ergänzt auf neue und köstliche Weise die frischen Aromen der Kohlrabiknolle.

 

   

CREMESUPPE AUS SALAT ODER FRÜHLINGSZWIEBELGRÜN

   

Aus dem dunklen Grün von Frühlingszwiebeln lässt sich eine feine Suppe oder auch Sauce zubereiten. Dasselbe gilt für nicht mehr so frischen grünen Blattsalat jeder Art. In etwas Gemüsesuppe weichkochen, pürieren und mit etwas Obers oder Crème fraîche verfeinern. Mit Zitrone abschmecken und mit frischen Kräutern bestreuen.

 

  

BROKKOLISTÄNGEL-CARPACCIO

   

Das Feinste vom Broccoli sind seine Stängel. Sie sind das „Herzstück“ dieses Gemüses und können wunderbar gebraten oder gekocht werden. Roh in feinste Scheiben geschnitten, kann man sie wie ein Gemüse-Carpaccio auflegen und abwechselnd mit hauchdünn geschnittenen Käsescheiben drapieren. Ein Dressing aus Walnussöl und mildem Verjus, mit etwas Senf verfeinert, erfrischt das harmonische Gericht.

 

  

KARAMELLISIERTES KAROTTENSCHALEN-TOPPING

   

Ein wenig Zucker leicht karamellisieren, Karottenschalen dazugeben und ebenfalls karamellisieren lassen. Dann auf ein Backblech legen und bei wenig Hitze (50-70 °C) bei leicht geöffneter Backofentüre trocknen lassen. Zerkrümelt lassen sich damit Kuchen verfeinern. Als Beigabe zum Müsli oder Ergänzung in einem Brotteig machen sich die karamellisierten Karottenkrümel ebenfalls gut.

 

  

KNUSPRIGE KARTOFFELSCHALEN

   

Die Schalen von rohen Kartoffeln mit eingeölten Händen leicht fetten. Auf ein Backblech legen und im Rohr bei 180 °C so lange backen, bis sie knusprig sind. Mit Räuchersalz leicht besprenkelt ergibt das eine köstliche Knabberei oder verfeinert auch optisch so manches Kartoffelgericht.

 

  

LIEBSTÖCKEL-SELLERIE-SALAT

   

Getrocknete Sellerieschalen, fein vermahlen, mit getrocknetem Liebstöckel und Salz zu einer Salzmischung vermengen.

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